Statistiken einer Weltreise

Vor zwei Tagen sind wir von unserer großen Tour zurückgekehrt und auch wenn es dabei natürlich um vielmehr als trockene Daten geht, so möchte ich hier doch einige Zahlen und Fakten aufzählen, die unsere Reise widerspiegeln sollen:

Wir sind genau 480 Tage um die Welt gereist (wir haben also 6 mal so lang gebraucht wie Phileas Fogg und dabei wie er einen Tag gewonnen) und haben unterwegs 19 Länder bereist.

Dabei handelt es sich um Thailand, Malaysia, Singapur, Indonesien, Australien, Neuseeland, Fidschi, die USA, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Paraguay, Brasilien (wenn auch nur einen Nachmittag), Uruguay, Argentinien, Chile, Panama und Costa Rica.

Insgesamt haben wir 33 mal eine Landesgrenze überquert (je 13 mal mit dem Flugzeug bzw. dem Bus, 5 mal zu Fuß und 2 mal mit dem Schiff). Aus diesem Grund haben wir nun 59 zusätzliche Stempel im Pass, wodurch mein Pass nur noch 3 freie Seiten hat.

Wir haben 33 Starts und Landungen mit dem Flugzeug hinter uns sowie einem abgebrochenen Landeversuch.

Wir sind insgesamt 142.500 km gereist (ohne innerstädtischen Verkehr)

Davon mit dem

Flugzeug – 78.982 km
Bus / Minibus – 19.710 km
Campervan – 21.672 km
Auto – 20.770 km
Schiff – 895 km
Zug – 471 km

Wir haben in / auf / bei

139 Hotels, Motels, Hostel
82 Campingplätze (offiziell oder wild)
5 Flugzeugen
7 Bussen
13 Freunden oder als Homestay
8 Zelt oder Dschungel (Hängematte etc.)

übernachtet.

An den Orten an denen wir übernachtet haben waren wir:

1 Nacht – 159 Mal
2 Nächte – 58 Mal
3 Nächte – 28 Mal
4 Nächte – 11 Mal
5+ Nächte – 11 Mal

Der Ort an dem wir die meisten Nächte verbracht haben war Bogotá mit 20. Die Stadt die wir am häufigsten besucht haben war Santiago de Chile (4 mal). Beides kein Zeichen für die Attraktivität der Städte sondern bei ersterer begründet durch unseren Spanischkurs bei letzterer durch die Lage als Verkehrsknotenpunkt.

Wir haben in der Zeit ca. 20.000 Fotos gemacht, von denen nach Durchsicht und Löschen ungefähr 11.800 übergeblieben sind (Immerhin 25 pro Tag). Dazu kommen noch gut 140 kurze Videos.

Ich habe insgesamt 185 Blogartikel geschrieben und übersetzt (also alle 2,5 Tage einen) sowie 31 Bücher gelesen.

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Wir kommen nach Hause

Am heutigen Tag kehren wir nach über 68 Wochen auf Tour wieder zurück in die Heimat. Der letzte Flug führt uns von Panama City über die Dominikanische Republik nach Frankfurt. Bevor wir von hier aus ins nordhessische Bad Karlshafen weiterziehen nutzen wir die Chance noch bei den ehemaligen Kollegen bei Monier bzw. Bosch vorbeizuschauen, bevor es dann nachmittags mit dem ICE weiter nach Kassel geht, wo uns meine Eltern erwarten.

Wir haben ein großartiges Abenteuer hinter uns, von dessen Erlebnissen wir noch lange zehren können und das uns viel von der Welt gezeigt hat. Wir sind zwar des Reisens noch lange nicht müde, doch die Freude über das Wiedersehen mit Familie und Freunden überwiegt. Jetzt steht die nächste große Herausforderung bevor, die Reintegration in den deutschen Alltag, der berüchtigte „Reverse-Culture-Shock“. Doch wir sind guter Dinge auch diese Aufgabe meistern zu können.

Einen besonderen Dank möchte ich noch allen Freunden aussprechen die sich die Zeit genommen haben uns unterwegs zu treffen und / oder uns bei sich zuhause aufzunehmen.

Vielen Dank an George, Asmadi, Martin K., Steve B., Kim, Marcin L., Corrie, Samir, Marjorie, Cynthia, Ricardo, Sean, Barbara, Linda, Steve E., Adam, Wanida, Eamon, Josie, Maurie, Ross, Karen, Siggi, Mickey, Sukhi, Zillah, Markus, Susie, Nuri, Carlos und Willy.

Ich hoffe keinen vergessen zu haben und weiß, dass sich sicherlich der ein oder andere gerne auch noch mit uns getroffen hätte, wenn der Zeitplan es erlaubt hätte. Es würde mich freuen euch alle sowie viele der anderen Freunde die wir unterwegs kennen gelernt haben auch einmal bei uns begrüßen zu können – nur vielleicht nicht alle gleichzeitig 😉

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Zurück in Panama City

Wir starten mittags um 12 Uhr in San Jose mit dem Bus nach Panama City. Wir sind auf eine letzte Busfahrt von 15-16 Stunden vorbereitet und versuchen das beste daraus zu machen. Da es Samstag ist scheint weniger Verkehr zu herrschen und wir erreichen die Grenze schon um kurz nach 17 Uhr. Während die Ausreise aus Costa Rica sich als einfach gestaltet ist die Einreise nach Panama an diesem Grenzübergang die komplizierteste unser kompletten Weltreise. Wir müssen nicht nur ein Weiterflugticket vorzeigen können, sondern auch USD 500 in bar bzw. eine Kreditkarte und einen Kontoauszug (Allerdings waren wir gut vorbereitet und im Nachhinein hätten wir auch nur einmal USD 500 nehmen können und diese einfach der nächsten Person in der Schlange weitergeben). Darauf folgt noch eine Zollinspektion bei der alle Buspassagiere in einem kleinen Raum kommen und namentlich aufgerufen werden. Die Kontrolle an sich ist dann jedoch nach einem Blick auf die dreckige Wäsche sofort beendet.

Auch an der Grenze scheint es am Wochenende leer zu sein und so sind wir nur 50 Minuten später schon wieder im Bus und stellen unsere Uhren eine Stunde vor auf Panamazeit. Nach weiteren 7 Stunden erreichen wir schon um 2 Uhr (geplant war 3-4) den Allbrook Busbahnhof in Panama City. Von dort lassen wir uns in die Nähe unseres alten Hotel fahren und finden nach kurzer Suche zwei Zimmer, wenn auch in unterschiedlichen Hotels.

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Rafting auf dem Sarapiqui

Am letzten vollen Tag in Costa Rica geht es für uns nach dem Frühstück von San Jose aus zum Rafting. Unser Ziel ist der Sarapiqui River, den wir nach knapp 2 Stunden Fahrt erreichen.

Wir sind insgesamt zu sechst, wir vier, ein weiterer Tourist und der Guide. Dazu kommt noch ein Begleiter im Kajak, der unterwegs stoppt und Fotos von uns macht.

Der Sarapiqui ist ein relativ einfacher Rafting Fluss mit Stromschnellen der Kategorien II-III und führt zu dieser Jahreszeit vergleichsweise wenig Wasser. Dennoch haben wir alle (Natalia, ihre Eltern und ich) viel Spaß und geniessen den über zweistündigen Trip sehr. Auf der Hälfte der Strecke stoppen wir, um von einem Steilufer in den hier tiefen Fluß zu springen und abzukühlen. Außerdem gibt es eine Wassermelone und eine Ananas als Snack.

Am Ende der Tour erreichen wir eine kleine Kneipe in der es zur Stärkung noch ein Mittagessen gibt. Hier haben wir auch die erste Chance die Fotos von unterwegs auf dem Rechner zu sehen und sind begeistert von den lustigen Aufnahmen. Dann geht es auch schon zurück und kurz nach vier kommen wir ein letztes Mal in San Jose an.

Morgen geht es dann mit Bus weiter nach Panama City, von wo aus erst Natalias Eltern und später wir die Rückreise in die Heimat antreten werden.

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Der Tag am Vulkan

Zurück in Costa Rica’s Hauptstadt buchen wir für den Folgetag eine Tagestour. Normalerweise machen wir solche Erkundungen ja gerne auf eigene Faust, aber die angebotene Kombination spart uns Zeit und sogar Geld.

So geht es am nächsten Morgen einmal mehr um 6:00 Uhr los, denn es steht viel auf dem Programm. Erster Stop ist die Kaffeeplantage „Doka Estate“, wo wir frühstücken und uns im Anschluß den Herstellungsprozess von Kaffee anschauen und erklären lassen. Die Plantage ist schön gestaltet und interessant für Besucher. Die Dimensionen sind deutlich größer als die „unserer“ Finca in Kolumbien, aber immer noch überschaubar und nicht industrialisiert.

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Monteverde

Unser zweites Ziel in Costa Rica ist die Region um Monteverde mit ihren geschützten Nebelwald Reservaten. Nach den drei frühen Starts an den Tagen zuvor lassen wir es ruhig angehen und nehmen den Nachmittagsbus um 14:30 Uhr. Dieser braucht für die knapp 150 km gute vier Stunden. Das liegt zum einen an vielen Stops und einer 20-minütigen Pause aber hauptsächlich an den kleinen Straßen. Alleine die letzten 18 km auf einer Schotterpiste bergauf nach St. Elena dauern gut eine Stunde. Bei den Abgründen links und rechts und der engen Straße, auf der kaum zwei Autos nebeneinander passen sind wir aber auch froh, dass der Bus nicht schneller fährt.

Im Hauptort der Region, Santa Elena, quartieren wir uns für drei Tage in einem gemütlichen Hostel ein, von dem aus wir die verschiedenen Reservate erkunden können.

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Tortuguero Nationalpark

Heute heißt es früh aufstehen, denn um 6:00 Uhr werden wir schon für unsere Tour in den Tortuguero Nationalpark abgeholt. Aufgrund der abgeschiedenen Lage an der Karibikküste haben wir uns für eine Dreitagestour entschieden. Dafür geht es von San Jose aus mit dem Kleinbus über die Berge, bevor nach einem Frühstücksstop noch weitere zwei Stunden Fahrt vor uns liegen. Den letzten Teil der Strecke legen wir dann im Boot zurück.

Das die Bootstour zwei Stunden dauert liegt hauptsächlich daran, daß wir am Rand des Flusses nach Tieren Ausschau halten. Schon aus dem Bus haben wir ein Faultier gesehen und hier kommen jetzt Affen, Echsen, Leguane und verschiedene Vögel dazu. Schließlich erreichen wir gegen Mittag das schicke Resort im Dschungel wo schöne Doppelzimmer auf uns warten und wir auch gleich einen Kaiman im Wasser sehen.

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Ankunft in Costa Rica

Von Bocas del Toro geht es zurück aufs Festland und dann zum Grenzübergang Guabito – Sixaola. Nach den schnell erledigten Formalitäten nehmen wir einen direkten Bus nach San Jose, der Hauptstadt Costa Ricas.

Dort angekommen ist es, trotz frühen Starts, schon wieder später Nachmittag und alles was an diesem Tag noch bleibt ist ein Besuch im nächsten Supermarkt für einen Snack und ein paar Bier. Nachdem es in Panama noch Bier für US$ 0,60 pro Dose gab, kostet es hier das Doppelte. So müssen wir auf die Literflaschen für US$ 2,50 ausweichen. Immer noch teuer, aber noch die beste Alternative.

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Bocas del Toro – Zurück in der Karibik

Wir frühstücken in David in einer netten kleinen Bar für US$ 3 pro Person und machen uns dann auf zum Busbahnhof. Von dort geht es weiter einmal quer über die Berge zur Atlantikseite und dem kleinen Ort Almirantes. Die Straße dorthin windet sich durch große Waldgebiete und bietet uns fast durchgängig tolle Ausblicke auf den angrenzenden Regenwald.

Von Almirantes setzen wir dann mit dem Wassertaxi über auf die Isla Colon mit ihrem Hauptort Bocas del Toro. Diesen Namen trägt allerdings gleichermaßen auch die ganze Region, was schon mal zu Verwirrung führen kann. Nach Anreise und Unterkunftssuche geht es am Abend durch die Straßen des Ortes, einen Cocktail trinken und leckere Fleischspieße bei den Straßenhändlern essen. Der Ort hat einen relaxten Flair mit vielen kleinen Hotels, Bars und Restaurants und strahlt diese unaufgeregte Atmosphäre auch auf seine Besucher aus.

Den Folgetag nutzen wir zum Relaxen, außerdem machen Natalia und ihre Eltern noch einen Ausflug zum Strand. Abends geht es dann in ein kleines lokales Restaurant und später geniessen wir noch etwas vom guten Panama-Rum.

Damit ist der erste Abschnitt in Panama auch schon zu Ende, denn morgen geht es für uns weiter nach Costa Rica.

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Auf dem Sendero Los Quetzales

Nach unserem Start aus Valle de Anton am Morgen benötigen wir insgesamt vier Busse und 8-9 Stunden um die etwa 370 km nach David, Panamas zweitgrößter Stadt zurückzulegen. Die dadurch etwas später als geplante Ankunft ist ein Grund dafür, das wir uns entscheiden in David zu bleiben. Zudem erscheint uns der Standort David für die für den nächsten Tag geplante Tour und insbesondere die Weiterreise vorteilhaft. Der lange Tag in all den verschiedenen Bussen ist für uns Grund genug uns abends ein Essen beim Chinesen zu gönnen.

Am nächsten Tag starten wir früh, mit dem Bus um 8 Uhr Richtung Cerro Punta. Da es hier allerdings nur einen kleinen Lokalbus gibt, der oft stoppt und in manchen Orten noch eine Extrarunde dreht brauchen wir gut 2 Stunden für die 70 km. Im kleinen Bergdorf holen wir dann das Frühstück nach und geniessen zusätzlich noch frische Erdbeeren mit Sahne. Dann machen wir uns auf unsere Wanderung zu starten.

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Valle de Anton – Im Kessel des Vulcans

Am Tag unserer Rückkehr von San Blas geht es gleich nach dem Mittag weiter. Wir nehmen den Stadtbus zum großen Allbrook-Busbahnhof und von dort aus geht es weiter im Kleinbus in den kleinen Ort Valle de Anton, mitten in einem erloschenen Vulkankrater.

Dort steht am nächsten Tag die Erkundung der umliegenden Hügel (des Kraterrands) an. Zuerst spazieren wir etwas durch den Ort, bevor es zu Fuß zum Wasserfall Chorro El Macho geht. Schon der Weg ist schön und der Besuch an dem kleinen, aber schönen Wasserfall macht Spaß. Weiter geht es dann Richtung „La India Dormida“ einem Aussichtspunkt über den Krater und die Stadt. Bevor wir allerdings den Weg hinauf beginnen, kehren wir in einem kleinen lokalen Imbiss ein. Der folgende Anstieg geht stetig und steil den Berg hinauf und es dauert eine Stunde bis wir oben ankommen und den Blick geniessen können. Doch die Strapaze lohnt sich, denn der Eindruck von hier oben ist der Höhepunkt des Stops in El Valle.

Nach dem Abstieg und der Rückkehr zu unserer Unterkunft verbringen wir einen schönen Abend mit einigen Runden Tischfußball, selbstgekochten Essen und kaltem Bier.

Am nächsten Tag ziehen wir dann auch schon wieder weiter mit dem Ziel David / Boquete.

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San Blas – Paradies der Karibik

Für unser erstes Ziel außerhalb der Hauptstadt, die Inselgruppe San Blas (bzw. Guna Yala bei den Einheimischen), haben wir nur leichtes Gepäck dabei sowie einen zusätzlichen Vorrat an Essen, Trinkwasser und Rum. (Sicher ist sicher)

Wir starten morgens um 5:00 Uhr mit dem Jeep aus Panama City und fahren für etwa 2 Stunden die Panamericana entlang, bis es dann auf einer kurvigen Straße über die Berge zur Karibikseite geht. Dort betreten wir das auch heute noch größtenteils autonome Gebiet der Kuna Indianer, zu dem auch die über 360 Inseln gehören. Zu diesen geht es mit einem kleinen Boot weiter und nach 40 Minuten auf dem Wasser erreichen wir schließlich unser Ziel „Franklin Island“ bzw. „Tubasenika“.

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Willkommen in Panama

Nach dem vierten und letzten Zwischenstopp in Santiago sitzen wir im Flieger nach Panama City, dem nächsten Punkt auf unserer Agenda. Wir kommen am späten Nachmittag an und brauchen einige Zeit um herauszufinden, daß das kostenlose Hotelshuttle unter einem ganz anderen Namen operiert als unser Hotel. Doch irgendwann klappt auch das und wir erreichen unsere erste Unterkunft in Mittelamerika.

Der erste Tag ist bei mir ein Mix aus Erholung und Arbeit, Sightseeing steht noch nicht an, das heben wir uns für später auf. Dann, am nächsten Tag kommen auch schon Natalias Eltern an, mit denen wir die nächsten 24 Tage zusammen durch Panama und Costa Rica reisen werden. Natürlich sind sie nach der langen Anreise aus Polen, via Berlin und Amsterdam müde, aber die Wiedersehensfreude nach fast genau 14 Monaten (als wir uns in Thailand verabschiedet haben) ist größer. So geht es zumindest für kurze Zeit in einen kleinen Imbiß um die Ecke, wo wir bei Bier und Hühnchen auf die vor uns liegenden Wochen anstossen.

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Mendoza, Maipu und Freunde

Nach unserer Abreise aus Patagonien und einem Zwischenstop in Santiago geht es für uns mit dem Bus über die Anden nach Mendoza. Die Fahrt am höchsten Gipfel außerhalb Asien, dem Aconcagua (6.961 m), entlang dauert etwa 6 Stunden. Dazu kommt noch mindestens 1 Stunde an der Grenze. Bei uns dauert die Kontrolle, bei der nun 6. Einreise nach Argentinien gut zweieinhalb Stunden. Das liegt zum einen an den langwierigen, gründlichen aber auch etwas ungeregelten Abläufen aber hauptsächlich daran, daß eine Frau mehrere Koffer voll Bademode aus Chile einschmuggeln wollte und die Bestandsaufnahme beim Zoll Zeit in Anspruch nimmt.

Schließlich erreichen wir am Abend Mendoza und machen uns zu Fuß auf vom Busbahnhof ins Hotel im Zentrum. Auch um diese Zeit spüren wir noch die Hitzewelle, welche die ohnehin im Sommer heiße Stadt heimsucht. Während unseres Besuch wird jeder Tag mindestens 35 Grad warm, auch 40 Grad werden manchmal erreicht. Ein krasser Gegensatz zum windigen, kalten Wetter in Patagonien.

Schon am ersten Abend geht es nach dem Check-In am Hotel wieder hinaus in die Stadt zu Parilla und Rotwein. Durch die späte Ankunft sind wir gerade zur richtigen Zeit unterwegs, denn in Mendoza geht es erst um 22:00 Uhr wirklich los. Es folgt ein Tag ohne Programm, zum Entspannen, Schreiben und Lesen, gekrönt von einem Besuch eines leckeren All-You-Can-Eat (Tenedor libre) Restaurants.

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Trekking Torres del Paine

Nach einer kurzen Nacht in El Calafate machen wir uns (mal wieder) auf die Grenze nach Chile zu überqueren. Wir nehmen den Bus nach Puerto Natales, der uns in gut 6 Stunden auf die andere Seite der Berge bringt. In der kleinen, etwas heruntergekommenen Hafenstadt erfahren wir bei der Ankunft im gebuchten Hostel, dass kein Zimmer mehr frei ist, aber immerhin hat die Mutter des Besitzers auch eine Herberge und dort werden wir genauso gemütlich untergebracht.

Am nächsten Tag startet dann unser Abenteuer „Torres del Paine Nationalpark“. Wir haben eine fünftägige Tour mit Übernachtung und Essen in den Refugios gebucht, allerdings ohne Guide, da dies zum einen den Preis fast verdoppelt hätte und zum anderen die Wege gut markiert sind.

Der erste Tag ist relaxt, wir holen unsere Tickets im lokalen Reisebüro ab und brechen um 14:30 Uhr mit dem Bus auf in den Park. Am Eingang sind noch weitere 25 € Eintritt zu zahlen und man bekommt ein Video mit den Parkregeln gezeigt. Oberstes Gebot sind die Brandschutzvorschriften, denn die letzten beiden Großfeuer wurden von Touristen verursacht. In unserem 6er Zimmer treffen wir eine nette Amerikanerin, die alleine reist und finden so gleich Begleitung für den Abend und die anstehenden Tage auf dem W-Trail. Dieser hat seinen Namen da der Weg in Form eines „W“ verläuft.

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